2026-06-25-interview-martin-ott

5 Fragen an Martin Ott

Was hat Sie an der Position als Vertriebsleiter bei Andreas Daub besonders gereizt?

Die aktuelle Wirtschaftslage verlangt  uns allen viel ab. Gerade in diesen Zeiten braucht man im Vertrieb ein erfahrenes Team und eine gestandene Manufaktur im Rücken.

Bei Andreas Daub wird schon immer am Unternehmenssitz in Pforzheim produziert, hier wird täglich angepackt und Wertarbeit geliefert. Diese Substanz und das familiäre Fundament haben mich sofort überzeugt.

Den finalen Ausschlag hat die menschliche Komponente gegeben. Mit Herrn Daub und dem gesamten Team hat es auf Anhieb einfach gepasst.

Welche Schwerpunkte möchten Sie in den kommenden Monaten im Vertrieb setzen?

Kurzfristig sind es drei Dinge, die wir gemeinsam im Team anpacken werden. Wir möchten schneller und flexibler auf Anfragen und Bestellungen reagieren können, und auch proaktiv auf unsere Kunden zugehen können.

An zweiter Stelle möchten wir unsere große Stärke bei der Entwicklung der Modelle nach den Vorstellungen unserer Partner weiter forcieren. Schließlich möchten wir intern mehrere Prozesse durch Digitalisierung mit KI vereinfachen.

Was hat Sie in den ersten Wochen besonders positiv überrascht bzw. wie würden Sie Ihre ersten Wochen bei Andreas Daub beschreiben?

Es ist einfach beeindruckend, welches Knowhow und Erfahrung unter diesem Dach vorhanden sind. Dieses Wissen wird nicht nur verwaltet, sondern täglich gelebt. Menschen, die stolz auf ihre Arbeit sein dürfen – völlig zu Recht! CAD-Design, Werkzeugbau, Blechbearbeitung, Goldschmiede, Oberflächenbearbeitung, nur um einige zu nennen. Wir haben eine herausragende Basis, um auch in den nächsten 150 Jahren eine aktive Rolle in dieser Branche zu spielen.

Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden besonders wichtig?

Mir ist wichtig, dass ich nichts verspreche, was wir nicht halten können – ich war schon immer ein authentischer Typ, sowohl privat als auch im Berufsleben. Die Firma Daub ist kein Austausch-Lieferant, sondern ein fester Teil des Teams unserer Kunden. Es geht darum, unseren Partnern dabei zu helfen, ihre eigenen Kunden zu begeistern. Nur so schaffen wir eine ehrliche, vertrauensvolle Basis für eine langfristig angelegte Zusammenarbeit.

Welche Chancen und Ziele sehen Sie für unseren Vertrieb und unsere Kundenbeziehungen in den kommenden Jahren?

In dieser Woche habe ich einen neuen Newsletter vom BVSU erhalten. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der deutsche Schmuckexport ist gegenüber dem Vorjahr zweistellig gestiegen.

Die Nachfrage in Deutschland hinkt also etwas hinterher und wird erfahrungsgemäß in Zukunft nachziehen. Langfristig sehe ich uns weiterhin als einen starken Lieferanten. Wir leben „Made in Germany“, haben RJC-Zertifizierungen und bieten eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Das ist mehr wert als der niedrigste Preis allein.

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